Die Checklisten für die Einhaltung der Vorschriften reichen nicht aus: Was verantwortungsvolle KI tatsächlich erfordert

Die Einführung von KI beschleunigt sich, aber es gibt auch Risiken.

Von Regulierungsbehörden, die neue Regeln aufstellen, bis hin zu Kunden, die härtere Fragen zur Transparenz stellen, erkennen Unternehmensleiter, dass Compliance-Checklisten allein nicht ausreichen, um sie zu schützen. Verantwortungsvolle KI erfordert einen umfassenderen Ansatz, der Governance, Sicherheit und Verantwortlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg verbindet.

Warum reichen die Checklisten nicht aus?

Checklisten sind statisch, aber KI-Systeme sind dynamisch. Ein Modell, das heute eine Prüfung besteht, kann morgen ins Wanken geraten. Verzerrungen können sich einschleichen, Trainingsdaten können veraltet sein, und Leitplanken können bei steigender Arbeitsbelastung versagen. Führungskräfte können sich nicht auf einmalige Genehmigungen verlassen, sondern benötigen eine kontinuierliche Überwachung und Verantwortlichkeit, die in die Plattform integriert ist.

Wie sieht die Governance in der Praxis aus?

Governance beginnt mit Klarheit. Das bedeutet, dass Sie die Herkunft Ihrer Daten dokumentieren, die Eigentumsverhältnisse für jeden Datensatz festlegen und Regeln dafür aufstellen, wie Modelle trainiert und eingesetzt werden. Es bedeutet auch, dass Menschen dort die Kontrolle haben, wo Entscheidungen echte Konsequenzen haben, sei es bei Genehmigungen im Finanzwesen, bei Diagnosen im Gesundheitswesen oder bei Personalprozessen.

Für Führungskräfte geht es bei der Governance nicht um Bürokratie, sondern darum, das Unternehmen vor Reputations- und Regulierungsrisiken zu schützen und gleichzeitig sicherzustellen, dass KI-Systeme zuverlässige Ergebnisse liefern.

Wie sollten Unternehmen über Sicherheit denken?

Bei der KI-Sicherheit geht es nicht nur um den Schutz der Infrastruktur. Es geht auch um die Sicherung der Eingaben und Ausgaben. Modelle können anfällig sein für Prompt Injection, Data Poisoning oder die Weitergabe sensibler Informationen. Der Schutz vor diesen Risiken erfordert:

  • Zugriffskontrollen, die an Geschäftsrollen und nicht nur an IT-Berechtigungen gebunden sind.

  • Überwachung auf ungewöhnliche Nutzungsmuster, die auf Missbrauch hindeuten könnten.

  • Richtlinien, die festlegen, wie sensible oder regulierte Daten in der Ausbildung verwendet werden können und wie nicht.

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Wie können Führungskräfte sicherstellen, dass KI mit den geschäftlichen Prioritäten in Einklang steht?

Bei verantwortungsvoller KI geht es nicht nur darum, Bußgelder zu vermeiden, sondern auch sicherzustellen, dass die Systeme den Auftrag des Unternehmens tatsächlich unterstützen. Dies erfordert die Einbettung von Bewertungsrahmen, die Genauigkeit, Fairness, Kosten und die Übereinstimmung mit den Markenwerten messen.

Praktische Schritte umfassen:

  • Einrichtung von Modellfunktionen für das Risikomanagement, die dem Vorstand unterstellt sind.

  • Durchführung von Szenario-Tests, um zu sehen, wie sich die Systeme in Grenzfällen verhalten.

  • Verfolgung nicht nur technischer KPIs, sondern auch von Geschäftsergebnissen wie Umsatzauswirkungen oder Kundenzufriedenheit.

Welche Rolle spielt die Souveränität bei all dem?

Mit der Verschärfung der Vorschriften durch die Regulierungsbehörden wird die Datenhoheit zu einem zentralen Thema für verantwortungsvolle KI. Viele Unternehmen sehen sich heute mit Einschränkungen hinsichtlich des Speicherorts von Trainings- und Inferenzdaten konfrontiert. Souveräne Cloud-Lösungen und Architekturen, die sich an den Aufenthaltsort der Daten halten, werden zur Standardpraxis.

Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung von Vorschriften. Es geht darum, das Vertrauen der Kunden zu stärken, indem man ihnen genau zeigt, wo ihre Daten gespeichert sind und wie sie geschützt werden.

Welche Prioritäten sollten Führungskräfte jetzt setzen?

Wenn Sie CFO, CIO oder COO sind, lautet die Frage nicht: “Haben wir eine Compliance-Checkliste?”, sondern: “Haben wir einen lebendigen Rahmen, der sich an die Entwicklung von KI anpasst?” So erreichen Sie Ihr Ziel:

  1. Integrieren Sie Governance und Sicherheit vom ersten Tag an in Ihre Architektur.

  2. Behandeln Sie verantwortungsvolle KI als Thema auf Vorstandsebene, mit klarer Verantwortlichkeit.

  3. Nutzen Sie offene Standards, eine souveräne Infrastruktur und eine kontinuierliche Bewertung, um das Vertrauen zu erhalten.

Wenn Führungskräfte über die statische Einhaltung von Vorschriften hinausgehen, können sie sicherstellen, dass KI-Systeme nicht nur rechtlich vertretbar, sondern auch strategisch wertvoll sind.

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