Jahrelang waren Datenteams an proprietäre Formate gebunden, die es schwer machten, Systeme zu integrieren, den Anbieter zu wechseln oder KI zu skalieren. Im Jahr 2025 wird sich das schnell ändern.
Offene Tabellenformate wie Apache Iceberg, Delta Lake und Hudi werden zum Standard für Unternehmen, die Flexibilität, Echtzeitzugriff und geringere Kosten wünschen. Gleichzeitig reifen Governance- und Katalogschichten heran, die es ermöglichen, eine offene Infrastruktur mit Sicherheit und Kontrolle auf Unternehmensniveau zu kombinieren. Das Ergebnis ist eine neue Datenlandschaft, in der Interoperabilität und Vertrauen keine Gegensätze mehr darstellen.
Warum offene Formate auf dem Vormarsch sind
Der Vorstoß in Richtung offener Formate ist nicht nur eine technische Vorliebe, sondern eine Reaktion auf echte Geschäftsanforderungen. CIOs, CFOs und Betriebsleiter fordern Plattformen, die sich von der Abhängigkeit von Anbietern lösen und ihnen Optionen für die Zukunft bieten. Offene Formate sind in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft:
- Interoperabilität: In Iceberg oder Delta gespeicherte Daten können von mehreren Engines abgefragt werden, wodurch die Bindung an einen einzigen Anbieter vermieden wird.
- Skalierbarkeit: Offene Formate sind so konzipiert, dass sie große Datensätze ohne Leistungseinbußen unterstützen.
- Reife des Ökosystems: In den letzten Jahren hat die Unterstützung durch Cloud-Anbieter, Datenplattformen und Open-Source-Communities zugenommen, was das Risiko der Einführung verringert.
- Kostenkontrolle: Durch die Entkopplung von Speicher und Rechenleistung ermöglichen offene Formate den Unternehmen, ihre Ausgaben zu optimieren und zu vermeiden, dass sie für grundlegende Funktionen an Premiumdienste gebunden sind.
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Echtzeit und Governance: Die fehlenden Teile
Die Speicherung von Daten in offenen Formaten ist nur die halbe Miete. Unternehmen benötigen auch Echtzeit-Pipelines und Governance-Ebenen, um sicherzustellen, dass die Daten sowohl nutzbar als auch konform sind. Hier kommen Kataloge, semantische Schichten und Streaming-Integration ins Spiel:
- Vereinheitlichte Kataloge: Bieten Sie eine einzige Quelle für Schema, Abstammung und Berechtigungen in allen Systemen.
- Semantische und metrische Schichten: Übersetzen Sie komplexe technische Daten in geschäftsfreundliche Modelle, die sowohl von Menschen als auch von KI genutzt werden können.
- Streaming-Konvergenz: Sorgen Sie dafür, dass ständig neue Daten in offene Tabellen einfließen, damit Analysen und KI-Ergebnisse aktuell und relevant sind.
Zusammen machen diese Komponenten offene Formate von einer IT-Entscheidung zu einem Business Enabler, der Unternehmen dabei hilft, KI zu skalieren, ohne dass es zu Compliance-Problemen kommt.
Beispiele für die Einführung in der Industrie
Führende Unternehmen in allen Sektoren sind bereits dabei, sich umzustellen:
- Finanzdienstleistungen Unternehmen standardisieren Iceberg, um prüfungsfähige Transparenz über mehrere Handels- und Risikosysteme hinweg zu gewährleisten.
- Einzelhändler nutzen Delta Lake, um E-Commerce-, Point-of-Sale- und Bestandsdatenströme in einer einzigen Ansicht für Echtzeit-Nachfrageprognosen zu kombinieren.
- Gesundheitswesen Anbieter verwenden Hudi zur Verwaltung von Patientendaten-Pipelines und schaffen dabei den Spagat zwischen Interoperabilität und strengen gesetzlichen Anforderungen.
- Hersteller stützen sich auf offene Tabellenformate, um IoT-Daten mit Aufzeichnungen der Lieferkette zu integrieren und so eine vorausschauende Wartung in großem Umfang zu ermöglichen.
Diese Beispiele verdeutlichen ein durchgängiges Thema: Offene Formate sind nicht länger ein Experiment. Sie sind das Rückgrat der realen Unternehmenssysteme.
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Welche Prioritäten sollten Führungskräfte jetzt setzen?
Wenn Ihr Unternehmen noch immer an proprietäre Systeme gebunden ist, ist 2025 das Jahr, in dem Sie den Übergang planen sollten. Führungskräfte sollten sich darauf konzentrieren:
- Bewertung der Datenverknüpfung - Ermitteln Sie, wo proprietäre Formate Risiken oder unnötige Kosten verursachen.
- In Talente investieren - Stellen Sie sicher, dass Sie über Ingenieure und Architekten verfügen, die wissen, wie man offene Tabellenformate in großem Maßstab implementiert und verwaltet.
- Einbettung der Governance - Verbinden Sie Offenheit mit Kontrollen für Zugang, Datenschutz und Überprüfbarkeit.
- Pilotierung von Echtzeit-Anwendungsfällen - Beginnen Sie klein mit hochwertigen Szenarien wie Prognosen, Personalisierung oder Compliance-Berichten.
- Planung für AI - Stellen Sie sicher, dass Ihre Strategie für offene Formate mit den Anforderungen an Retrieval, Semantik und Governance für generative KI übereinstimmt.
Warum dies für 2025 und darüber hinaus wichtig ist
Bei der Umstellung auf offene Formate geht es um mehr als nur um Technologie. Es geht um den Aufbau einer Datengrundlage, die flexibel, kosteneffizient und bereit für KI ist. Die Bindung an einen bestimmten Anbieter hat lange Zeit die Innovation gebremst und die Kosten in die Höhe getrieben. Durch die Einführung offener Standards erhalten Unternehmen die Freiheit, die besten Tools zu wählen, die Transparenz, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, und die Flexibilität, sich anzupassen, wenn KI immer tiefer in die Abläufe integriert wird.


